Fettleberhepatitis

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Fettleberhepatitis

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Was ist Fettleberhepatitis?

Es gibt zwei Typen von Fettleberhepatitis: die alkoholisch (ASH) und die nicht alkoholisch bedingte (NASH). Beide Typen sind Entzündungen der Leber, die nicht auf ein Virus, sondern auf andere Faktoren zurückzuführen sind.

Was sind die Symptome von Fettleberhepatitis?

Die meisten Patienten mit Fettleberhepatitis verspüren keine Symptome. Einige berichten über die typischen Symptome einer Hepatitis wie Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Schmerzen im rechten Oberbauch oder eine leichte Gelbfärbung der Haut.

Wie verläuft eine Fettleberhepatitis?

Eine alkoholische Fettleberhepatitis führt bei fortgesetztem Alkoholkonsum in etwa 40 Prozent der Fälle innerhalb von neun Jahren zu einer Leberzirrhose. Für die nicht alkoholische Fettleberhepatitis liegen noch keine Langzeitdaten vor. Es sieht aber so aus, als sei das Risiko für eine Leberzirrhose bei einer nicht alkoholischen Fettleberhepatitis deutlich geringer.

Wie entsteht eine Fettleberhepatitis?

Eine alkoholische Fettleberhepatitis ist auf den fortgesetzten Konsum von Alkohol bei Patienten mit Fettleber zurückzuführen. Die Leber entzündet sich und enthält neben den verfetteten Leberzellen auch Entzündungszellen.
Für eine nicht alkoholische Fettleberhepatitis gibt es viele Ursachen. Die häufigsten sind Diabetes Typ 2, starkes Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und eine Unterempfindlichkeit gegen Insulin. Selten sind auch eine schnelle Gewichtsabnahme bei extrem übergewichtigen Personen oder die operative Verkürzung des Dünndarms zur Gewichtsreduktion sowie eine schwere Fehlernährung der Grund für die Ausbildung einer Fettleberhepatitis. Die meisten Patienten sind zwischen 50 und 60 Jahren alt.

Wie sieht die Therapie bei einer Fettleberhepatitis aus?

Nach der Diagnose einer alkoholischen Fettleberhepatitis sollte der Alkoholkonsum sofort ganz eingestellt werden. Wenn die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist, besteht bei völliger Abstinenz eine Chance von 25 Prozent, dass sie völlig ausheilt. Männer haben eine deutlich bessere Prognose als Frauen, bei denen die Hepatitis normalerweise fortschreitet.
Für die nicht alkoholische Fettleberhepatitis gibt es noch keine medikamentöse Therapie. Versuche mit Antidiabetika, Antioxidantien und anderen Stoffen verliefen viel versprechend. Außerdem sollte vorsichtig und langsam (um die Leber nicht zusätzlich zu belasten) versucht werden, Gewicht abzunehmen.
Besonders wichtig bei beiden Typen von Fettleberhepatitis ist eine ausgewogene, fettarme Ernährung.

Wie kann ich Fettleberhepatitis vorbeugen?

Die wichtigsten Faktoren für die Ausbildung einer Fettleber, die schließlich zur Fettleberhepatitis führen kann, sind übermäßiger Alkoholkonsum, starkes Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus (bei der Fettleberhepatitis vor allem Typ 2), seltener Medikamente, Gifte oder eine schwere Fehlernährung.
Man sollte deshalb vor allem nicht zuviel Alkohol trinken und sich ausgewogen und fettarm ernähren. Diabetiker sollten darauf achten, dass ihr Blutzucker richtig eingestellt ist.