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Ätherische Öle in der Praxis
Ätherisch bedeutet flüchtig, aber auch himmlisch und dieser Begriff zeigt, welche Wertschätzung man früher ätherischen Substanzen entgegengebracht hat.
Ätherische Öle, die in speziellen Destillationsverfahren aus Pflanzen gewonnen werden, entfalten eine zweifache Wirkung. Auf der einen Seite werden sie - ähnlich einem Arzneiwirkstoff - extern über die Haut oder intern über die Schleimhaut aufgenommen. Auf der anderen Seite sprechen die flüchtigen Duftstoffe die feinstoffliche Ebene des Menschen an.
Das Märchen
Es war einmal und ist immer noch - Sie haben sich nicht verlesen, dieses Märchen fängt eben anders an als alle anderen - ein sehr ernster und gewissenhafter Wissenschaftler, der es sich in den Kopf gesetzt hatte, sehr kranken Menschen mit Mitteln aus der Natur zu helfen; Mitteln die im Gegensatz zu vielen anderen Arzneien nur Gutes im Körper bewirken.
Promoviert hatte Dr. Wissenschaft in der Chemie. Aber auch in den Fächern Medizin, Biologie und Homöopathie besaß er ein sehr umfangreiches Wissen. So trug es sich eines Tages zu, dass Dr. Wissenschaft auf die Idee kam, ganz exzellente ätherische Öle in einem besonderen Verhältnis zueinander zu mischen. Seine genialen Versuche mit dieser Ölmischung dauerten über 18 Jahre. In dieser Zeit konnte er sogar Menschen helfen, die an Krebs und dem sog. Aids erkrankt waren.
Eines Tages, so munkelt man, traf Dr. Wissenschaft eine alte weise Kräuterhexe, Diese Kräuterhexe schlug ihm vor, noch einige weitere Öle der Mischung hinzuzufügen. Dr. Wissenschaft war einverstanden und so wurden ab sofort neun Öle in einem besonderen Mischungsverhältnis ausgewählt.
Das Ergebnis war fantastisch. Man konnte jetzt sogar Wunden desinfizieren, Verbrennungen und Gliederschmerzen behandeln. Bei schlimmen Erkrankungen des Darmes und anderer Organe half dieses Öl auch sehr gut. Sogar Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten wurden erfolgreich beseitigt, wenn man es einnahm. Das Öl entgiftete und entschlackte den Körper und brachte ihn in der Sauna so richtig zum schwitzen.
Die Menschen waren begeistert, weil sie erkannten, dass ihnen diese Ölmischung helfen konnte.
Zusammensetzung
Ledum (Sumpf-Porst) findet als Homöopathikum einen breiten Einsatz bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und bei Borreliose, die durch Zeckenbisse hervorgerufen wird.
Helichrysum italicum (italienische Strohblume) kommt aus Madagaskar. Als ätherisches Öl wirkt sie antibakteriell, antiphlogistisch und antiallergisch.
Ravensara aromatica (auf Madagaskar als "gut für alles" bezeichnet). Das daraus gewonnene ätherische Öl zeigt starke antivirale Eigenschaften und hilft gegen Herpes Zoster.
Thymus vulgaris (Thymian). Sein Hauptwirkstoff Thymol wirkt stark antibakteriell, antiviral und fungizid.
Eugenia cyryophyllata (Nelke) wirkt als ätherisches Öl antimikrobiell und verdauungsfördernd.
Mentha piperita (Pfefferminze). Die darin enthaltenen ätherischen Substanzen wirken anästhetisch auf die glatte Muskulatur des Darmes.
Helianthus annus (Sonnenblume) besitzt adstringierende Wirkung auf entzündete Haut und Schleimhaut.
Citrus aurantium (Bitterorange) wirkt appetitanregend und krampflösend.
Melaleuca quinquenervia (Teebaumöl) wirkt antiseptisch, fungizid und antiviral und hat einen besonderen Bezug zu Haut und Schleimhäuten.



