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Gute Zeit Online Ausgabe - Die Zeitung für Gesundheitsfreunde

Herbst 2007

Aktiv im Herbst

Es regnet, draußen pfeift der Wind. Außerdem ist es ganz schön kalt. Richtiges Schmuddelwetter eben! Mit dem Herbst beginnt die Zeit der kurzen Tage, der niedrigen Temperaturen und der überhitzten Räume. Kaum ist der Herbst da, drohen Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Egal, wo man hinkommt, in die Straßenbahn, ins Büro, in den Supermarkt – überall wird gehustet, geschnieft, geniest. Das Problem: Die Kombination von überhitzten, schlecht belüfteten Räumen, sowie Nässe und Kälte vor der Tür, macht uns krank.

Aktiv im Herbst

Krankheitserreger haben unter diesen Bedingungen ein leichtes Spiel. Sie infizieren erst einige Menschen und verbreiten sich dann meist schnell. Hinzu kommt, dass wir im Herbst meistens dazu neigen, häuslicher und gemütlicher zu werden und unsere Freizeit am liebsten zuhause auf dem Sofa verbringen. Der Gedanke, bei Wind und Wetter spazieren zu gehen, schreckt viele Menschen ab. Doch leider führt dieses Verhalten dazu, dass das Risiko, sich Viren oder Bakterien einzufangen, steigt. Wer fit und gesund durch den Herbst kommen und die nass-kalte Jahreszeit ohne Erkältung überstehen will, der sollte sein Immunsystem rechtzeitig auf Trab bringen und es aktiv stärken. Eine der wichtigsten Stützen für ein gut funktionierendes Immunsystem ist unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber psychischen Belastungen. Übermäßiger Stress und zu wenig Erholung im Alltag schwächen die Abwehr. Wenn die Psyche ständig unter Hochspannung und Dauerstress steht, wird der Körper anfälliger für Viren und Bakterien. Eindringende Keime werden nicht abgewehrt, sie können sich im Körper ausbreiten und Krankheiten auslösen. Deshalb sollten Sie vor allem im Herbst darauf achten, Ihren persönlichen Stressauslösern aus dem Weg zu gehen. Ebenso wichtig sind ausreichende Erholungszeiten und viel Schlaf.

Ein weiterer wichtiger Pfeiler für ein intaktes und gut funktionierendes Immunsystem ist regelmäßiger, sanfter Ausdauersport an der frischen Luft. Egal ob strammes Spazierengehen, Walken, Joggen oder Radfahren – wer regelmäßig Sport treibt, der stärkt seine körpereigenen Abwehrkräfte. Denn dabei nimmt die Anzahl der Immunzellen zu und ihre Funktionsfähigkeit steigt. Dadurch kann der Körper schneller auf eindringende Keime reagieren. Diese Effekte sind noch größer, wenn Sie sich außerdem ausreichende Regenerationszeiten gönnen. Hinzu kommt, dass der Körper sich beim Outdoor-Sport an starke Temperaturschwankungen gewöhnt. Wenn Sie sich dreimal in der Woche 30 Minuten lang draußen bewegen, ohne es zu übertreiben, dann bauen Sie einen optimalen Schutzmantel für Ihr Immunsystem auf.

Mit diesen Tipps bringen Sie Ihr Immunsystem garantiert auf Trab:

  1. Gehen Sie regelmäßig in der feucht-kalten Abendluft spazieren. Damit stimmen Sie Ihren Körper auf die Temperaturschwankungen und den nahenden Winter ein.
  2. Tanken Sie soviel Sonnenlicht wie möglich. Halten Sie sich täglich mindestens eine halbe Stunde im Freien auf. Tageslicht aktiviert die Abwehrkraft!
  3. Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft. Am besten 2 bis 3 mal in der Woche – 30 Minuten lang. Walking, Wandern, Nordic Walking, Joggen oder Radfahren sind optimal.
  4. Nehmen Sie eine Extraportion Vitamin C zu sich und essen Sie zum Beispiel Grapefruits, Orangen, Kiwis, Brokkoli oder Paprika.
  5. Trinken Sie viel. Am besten Kräutertee, Mineralwasser oder Saftschorle. Dann sind die Schleimhäute der Nase, des Rachens und der Augen immer gut befeuchtet. Dadurch können die Keime leichter abgewehrt werden.
  6. Lüften Sie Ihre Wohnung regelmäßig. Am besten, indem Sie beim sogenannten Stoßlüften kurzzeitig so viele Fenster wie möglich öffnen. Die verbrauchte Luft muss raus und gleichzeitig kommt eine frische Brise herein. Denn die trockene Heizungsluft in der Wohnung oder im Büro macht Sie schneller krank.
  7. Kurbeln Sie die Durchblutung ihrer Haut an, zum Beispiel mit Wechselduschen. 5 Minuten heiß duschen, dann 5 Minuten ganz kalt. Anschließend gut abtrocknen und sich schön warm anziehen. Wenn die Gefäße gut durchblutet sind, können sich die Schnupfenviren auf den Schleimhäuten nur schwer festsetzen.

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